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Text, Fotos: Vilsbiburger Zeitung, 26.06.2017.

Wachsendes Interesse beim Informationstag zur klimafreundlichen Mobilität

Während Bürgermeister Helmut Haider in die Pedale trat, informierte der Bildschirm am Stand der Verbraucherzentrale Bayern...

Der aktuelle Stand der E-Mobilität

Vilsbiburg. Bürgermeister Helmut Haider und der stellvertretende Landrat Rudolf Lehner eröffneten am Samstag den Informationstag zur klimafreundlichen Mobilität. Dazu waren auf dem Stadtplatz eine ganze Reihe von Fahrzeugen zur E-Mobilität zu sehen, die von den Besuchern auch für kurze Probefahrten genutzt werden konnten. Nicht weniger interessant waren die Informationen, welchen Effekt es auf das Klima hätte, wenn viel mehr Bürger kurze Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen würden.

 

„Wir haben die Ausstellung ganz bewusst neben dem Wochenmarkt platziert", sagte Klimaschutzmanager Georg Straßer, der den Klimaaktionstag organisiert hat. Wer auf dem Wochenmarkt bewusst regionale Produkte einkaufe, habe sicherlich auch Interesse daran, wie der Individualverkehr durch neue Techniken umweltverträglicher werden könne.

 

Straßer stellte fest, dass im Vergleich zu der gleichen Veranstaltung vor vier Jahren das Thema Elektromobilität deutlich mehr in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei: „Wurden wir damals noch als Exoten belächelt, gibt es heute sehr ernsthafte Interessenten für ein stromgetriebenes Fahrzeug."

 

Dennoch stellten die Aussteller am Stadtplatz fest, dass zwei Themen aktuell viele potenzielle Käufer abschreckten: Die noch arg dünne Infrastruktur mit Schnell-Ladestationen sowie die begrenzte Reichweite der E-Fahrzeuge. Bernhard Krach vom Autohaus Ostermaier sagte ganz offen: „Man muss sich auf so ein Auto einstellen und sein Verhalten darauf anpassen." Dennoch machte der VW-Vertreter deutlich, dass sich mit Hilfe des 4000-Euro-Zuschusses vom Bund ein normales E-Fahrzeug bereits rechnen kann. Krach empfahl aber, ein E-Fahrzeug vorerst zu leasen: „In den nächsten Jahren macht diese Entwicklung noch große Schritte. Das kann mir aber bei einem Leasing- Auto egal sein."

 

Auch eine weitere umweltfreundliche Variante der Mobilität war am Samstag Thema der Ausstellung: Das 200-jährige Fahrrad und seine moderne Schwester, das E-Bike. ADFC und Verbraucherzentrale machten darauf aufmerksam, dass Radfahren nicht für die persönliche Beweglichkeit sehr gut sei. Gerade in Städten sei man mit Rad während der Rushhour schneller unterwegs. Hinzu kommt, dass man Sprit für 300 Euro im Jahr spart, wenn man nur 5 Kilometer täglich einfach zur Arbeit radelt.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Max Mundigl und der E-Focus: Per Schnellladung bekommt der Akku in 30 Minuten 80 Prozent der Energie zurück. Grossansicht in neuem Fenster: Umweltberater Matthias Zeuner-Hanning demonstriert einen Lastentrolley mit Rad-Anhängekupplung. Grossansicht in neuem Fenster: Alles andere als Exoten: Von reinen Elektromobilen bis zu Hybridfahrzeugen war am Samstag auf dem Stadtplatz alles vertreten... Grossansicht in neuem Fenster: Lois Scheidhammer mit strombetriebenen Rollern: Sie können mit der klassischen Variante gut mithalten.

 

Bild links oben

Während Bürgermeister Helmut Haider in die Pedale trat, informierte der Bildschirm am Stand der Verbraucherzentrale Bayern über die persönlichen und grundsätzlichen Vorteile des Radfahrens.

 

Bilder unten von links

Max Mundigl und der E-Focus: Per Schnellladung bekommt der Akku in 30 Minuten 80 Prozent der Energie zurück.

Umweltberater Matthias Zeuner-Hanning demonstriert einen Lastentrolley mit Rad-Anhängekupplung.

Alles andere als Exoten: Von reinen Elektromobilen bis zu Hybridfahrzeugen war am Samstag auf dem Stadtplatz alles vertreten. Immer wieder rollte ein Auto geräuschlos durch das Stadttor.

Lois Scheidhammer mit strombetriebenen Rollern: Sie können mit der klassischen Variante gut mithalten.

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