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Kinofilm "Power to Change" begeistert und motiviert

Wir sind die Energiewende!

Power to Change
Medienwissenschaftlerin Lisa Kohn und Klimaschutzmanager Georg Straßer diskutieren mit dem Kinopublikum nach dem Film.

Die regionale Premiere des Films „Power to Change“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klimadialog Vilsbiburg“ war hoch spannend: Wie kein anderer bisher schafft es der Film, die aktuelle politische Realität in Sachen Energiewende klar und verständlich zu vermitteln und zugleich jeden Einzelnen zum Handeln zu motivieren. Aktuelle Probleme im Klimaschutz werden deutlich, Lösungsansätze für jeden angeboten. Der qualitativ hochwertige Film vermittelt seine Botschaft durch charismatische Protagonisten, die sich persönlich für Veränderungen engagieren – und überzeugen.

 

Der Film zeigt, wie die Energiewende von unter her erfolgt: Dezentral und regional. Er greift die persönlichen Geschichten von besonderen Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen und verwebt dabei Personen und Schauplätze zu einem authentischen Zeitdokument. Mit journalistisch-analytischem Blick, untermauert von einer tiefreichenden Recherche, zeigt der Streifen Aktivisten, Unternehmer, Zweifler und Kritiker. Ihr alltäglicher Kampf um die Energiewende wird auf die mediale Weltbühne projiziert. Regisseur Carl. A. Fechner hat einen Film geschaffen, der einen Punkt hinter die Weltuntergangsszenarien und abgehobenen Diskussionen um die Machbarkeit der Energiewende setzt: Er zeigt die Wende kurzweilig, spannend, faszinierend und ohne moralischen Zeigefinger!

 

Energiewende: Es kommt auf jeden Einzelnen an

 

Durch zähe Verhandlungen mit dem Filmproduzenten gelang es Klimaschutzmanager Georg Straßer, den Film „Power to Change“ unmittelbar nach der Deutschen Uraufführung auch in das Kino einer kleinen Stadt zu holen, ins Cineplex Vilsbiburg. Der vollbesetzte Saal gab das persönliche Engagement der Vilsbiburger Bürger wider. Im Anschluss an den Film stellte sich Medienwissenschaftlerin Lisa Kohn vom Producerteam der fechnerMEDIA den Fragen des Moderators und des Publikums und schilderte ihre Eindrücke während der Dreharbeiten: „Das allermeiste ist unvorhersehbar, kann man nicht vorausplanen. Da geht es auch mal chaotisch zu, muss monatelang ohne Pause ‚gepowert‘ werden, wie es ja auch das Motto des Films ist. Und dann das Schwierigste: Das Allermeiste muss ‚geschnitten‘ werden, damit das Ergebnis perfekt ist und die Botschaft kristallklar vermittelt.“ Dass das dem mehrfach ausgezeichneten Produzententeam gelungen ist, war sich das begeisterte Publikum einig.

 

Moderator Georg Straßer bekräftigte die Filmbotschaft, dass unsere kommunale und damit die gesamte Energiewende nur gelingen können, wenn jeder Einzelne mitmacht. Dabei ging er auf zwei Schwerpunkte im Klimaschutz-Engagement von Vilsbiburg ein: Die kostenfreie Beratung in allen Fragen der Energie – auch am eigenen Haus - und den Ausbau der Erneuerbaren Energien: Mit bereits rund 70 Prozent Anteil am Gesamtstromverbrauch ist man hier auf einem guten Weg zum Ziel von 100 Prozent Eigenversorgung mit erneuerbaren Energieträgern, das sich die Stadt bis 2035 per Stadtratsbeschluss vorgenommen hat. Straßer lädt alle ein, sich am Klimadialog konstruktiv zu beteiligen -  bei ihm im Rathaus, bei Vortragsabenden oder beim Runden Tisch Klimaschutz der Agenda-21-Gruppe, die von Stefan Englbrecht und Dr. Klaus Landendinger geleitet wird: c/o klimaschutz@vilsbiburg.de oder Tel. 08741/305-444.

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